Bohnenkraut- bliebt in Küche und Naturheilkunde

Bohnenkraut getrocknet

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Bohnenkraut hat ganz unterschiedliche Namen. Aal-, Wein- und Pfefferkraut sind neben Josefle, Saturei und Kölle weitere deutsche Synonyme für das Bohnenkraut. Das in der Gewürzküche und in der Naturheilkunde beliebte Kraut ist leicht zu erkennen: Die Blätter sind dunkelgrün und schmal, die Unterseiten sind grau-silbrig. Die Blüten hingegen sind hell-lila, hell-rosa oder ganz weiß.

Das Bohnenkraut gehört zur Familie der sogenannten Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Das Kraut wird circa einen halben Meter bis circa 80 Zentimeter hoch. Zu unterscheiden sind die häufigsten beiden Bohnenkraut-Varianten am Geschmack:

  • Das Sommer-/Gartenbohnenkraut (Satureja hortensis) blüht nur einjährig und ist süßer im Geschmack.
  • Das Winter-/Bergbohnenkraut (Satureja montana) blüht mehrjährig und ist derber und auch schärfer im Geschmack.

In Hinblick auf den Geschmack ist zu sagen: Bohnenkraut kann je nach Pflanze und nach dem individuellen Geschmackssensor

  • aromatisch würzig,
  • leicht pfeffrig
  • oder sogar brennend scharf schmecken.

So manchen erinnert der Geschmack des Krauts an Thymian, der ohnehin als Verwandter des Bohnenkrauts gehandelt wird. Insgesamt 30 verschiedene Bohnenkraut-Arten gibt es heute. Der Unterschied liegt in der Herkunft, aber auch im Geschmack. So gibt es in Slowenien und Afrika sogar Zitronen-Varianten des Bohnenkrauts. Bei Liebhabern der Naturküche sind die Zitronen-Bohnenkraut-Variationen sehr beliebt.

Die Verwendung von Bohnenkraut hat eine lange Tradition und erwacht gerade wieder zu neuem Leben. Der Name sagt bereits aus, dass Bohnenkraut gut zu Bohnen schmeckt. Das ist ein Grund, warum es gelegentlich auf dem Speiseplan steht. Außerdem hilft es gegen Blähungen. Doch das alleine macht das krautige Gewächs heute längst nicht mehr aus, denn es hat sich in zwei Richtungen zum Liebling vieler entwickelt, wie die folgende Übersicht zeigt:

Herkunft und Vorkommen von Bohnenkraut

Bohnenkraut
Bild: Uschi Dreiucker / pixelio.de

Bohnenkraut stammt aus der Mittelmeerregion und war dort bereits zur Zeit der Römer neben anderen Gewürzen wie Thymian und Oregano in Gebrauch. Benediktinermönchen ist es zu verdanken, dass die Zwergsträucher bereits im 9. Jahrhundert den Weg über die Alpen gefunden haben. Heute ist das Bohnenkraut weiter verbreitet und es gibt rund 30 verschiedene Arten davon. Man findet es in Europa (Mittel- und Südeuropa), in Westasien, in Südafrika und in Nordamerika.

In ihrem einstigen Herkunftsgebiet, der Mittelmeerregion, ist das Bohnenkraut mittlerweile verwildert. Das Sommer-Bohnenkraut stammt aus dem Osten, das Winter-Bohnenkraut war indes stärker in Südeuropa vorhanden. Durch Transport und Kultivierungsversuche gibt es das Bohnenkraut heute auch in Österreich, Tirol und Deutschland in verwilderter Form. Und so lässt sich Bohnenkraut heute sogar auf Äckern und an Bahndämmen finden. Die Tatsache, dass Bohnenkraut sich in Klostergärten hält, ist wohl auf die Benediktinermönche von damals zurückzuführen.

Exotische Varianten des Bohnenkrauts und ihre Herkunft

Zwei Exoten, die sich zunehmend häufiger ihren Weg in die heimischen Gärten bahnen, sind die aus Slowenien stammende Zitronen-Variante des Bohnenkrauts. Riecht man daran, so erinnert der Duft schnell an den Zitronenthymian. Ebenso frisch wie eine Zitrone und dabei noch würzig und prickelnd ist die afrikanische Sorte, die Satureja biflora, die mit Blick auf die Verwendungsmöglichkeiten sowohl für Süßspeisen als auch für Pikantes genutzt werden kann.

Die Satureja thymbra hat ihren natürlichen Verbreitungsbereich zwischen Mittelmeer und dem Iran. Geschmacklich liegt Satureja thymbra zwischen Thymian und Bohnenkraut. Erhältlich ist es oft unter dem Namen „Zatar parsi“. Auch die indianische Minze, die Satureja douglasi, ist zunehmend häufiger im Handel erhältlich.

Bohnenkraut in der Küche

Das Bohnenkraut enthält einige gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Gerbstoffe, die u.a. die Schleimhäute schützen oder den Körper bei der Bekämpfung schädlicher Bakterien unterstützen. Und durch seine ätherischen Öle hilft das Gewächs sogar gegen Erkrankungen der Atemwege. Aus diesen Gründen ist es für den Einsatz als Nahrungsmittel prädestiniert und eignet sich hervorragend als Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Besonders gut passt das Gewürz zu Eintöpfen. Es werden dabei die getrockneten oder frischen Zweige während dem Köcheln hinzugegeben. Sie sollten jedoch vorsichtig verwendet und vor dem Verzehr wieder entfernt werden, da sie sehr intensiv schmecken und andernfalls das Gericht verderben könnten.

Das frische Aroma, das leicht scharf und pfeffrig ist, macht sich auch gut zu Lamm-, Hammel oder Schweinefleisch und harmoniert daneben mit dem Geschmack von Karpfen, Aal oder Makrele. Außerdem rundet das Bohnenkraut Salatdressings ab. Dabei sollten jedoch nur frische, fein gehackte Zweige Verwendung finden, da andernfalls das Pfeffer-Aroma zu dominant wäre.

Außerdem geht das Gewürz besonders gut mit Estragon, Petersilie und Basilikum auf und verfeinert Speisen mit Zwiebeln und Knoblauch.

Bohnenkraut ist mittlerweile zum gern genutzten Gewürz in deutschen Haushalten geworden. Dazu schmeckt Bohnenkraut besonders lecker:

  • im Eintopf,
  • im Salatdressing,
  • in Rohkostspeisen,
  • zu Bohnen und Hülsenfrüchten,
  • zu Fisch und Aal,
  • zu Gemüse,
  • zu Lamm, Schwein und Kaninchen,
  • zu Tomaten, Gurken und Kartoffeln.

Inhaltsstoffe von Bohnenkraut

Bohnenkraut enthält Gerbstoffe, Vitamin C und ätherische Öle. Besonders der Anteil des ätherischen Öls variiert jedoch. Ein bis zwei Prozent gelten als Anzeichen einer hochwertigen Güteklasse. Wer sich genauer mit den Inhaltsstoffen beschäftigt, erkennt auch den Unterschied zum verwandten Thymian: Bohnenkraut hat erheblich weniger Thymol als der Thymian.

Bohnenkraut kann bestehen aus:

  • Bitterstoffen,
  • Borneol,
  • Carvacrol,
  • Cimol,
  • Citral,
  • Dipenten,
  • Gerbstoffen,
  • Kampfer,
  • l-Carvon,
  • l-Linalool,
  • p-Cymen,
  • Phenol,
  • Terpineol,
  • Thymol,
  • Ursolsäure,
  • α-Pinen,
  • β-Sitssterin
  • und γ-Terpinen.

Nicht jede Bohnenkraut-Art besteht aus demselben Set an Inhaltsstoffen. Das Satureja Atheroleum, das durch die ätherischen Öle insbesondere in der Medizin von Bedeutung ist, zeigt eine andere Zusammensetzung als die Zitronen-Variante. Beim afrikanischen Zitronenkraut, der Satureja biflora, wurden 60 Prozent Citral, Kampfer, Menthon und Pulegon gefunden.

Dafür sind die Inhaltsstoffe im Bohnenkraut verantwortlich:

  • Mit Blick auf den Geschmack des Bohnenkrauts lässt sich feststellen, dass Pinen für den würzigen Geschmack des Bohnenkrauts verantwortlich ist.
  • Carvacrol ist der Inhaltsstoff, der entzündungshemmend wirkt und auch den Einsatz bei Gicht und Rheuma erklärt.
  • Terpene hingegen sind bekannt für ihre verdauungsfördernde Wirkung und ihre Hormonstimulierung. Auch krebshemmende Eigenschaften werden ihnen zugeschrieben.

Die Gerbstoffe, die im Bohnenkraut ebenso vorkommen wie in Blutwurz, Frauenmantel und Salbei, haben dem Bohnenkraut die Tore in die Naturheilkunde geöffnet, denn dort werden die pflanzlichen Gerbstoffe genutzt, um auf natürliche Weise Proteine miteinander zu vernetzen. Gerbstoffe haben eine zusammenziehende (und dadurch auch entwässernde) Wirkung und verringern das Quellvermögen in Wasser. Gerbstoffe werden nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Kosmetik eingesetzt.

Wirkung von Bohnenkraut

Bohnenkraut wird häufig in Zusammenhang mit Hülsenfrüchten angeboten und das hat auch einen einfachen Grund:

  • Es verhindert beim Verzehr eben dieser blähenden Gemüsesorten Krämpfe und Blähungen
  • und ist auch eine gute Würz-Idee für Eintöpfe und fettes Fleisch, was ansonsten vielleicht schwer verdaulich wäre.

Dafür sind in erster Linie die darin enthaltenen Gerbstoffe verantwortlich, die Blähungen verhindern und den Magen stärken. Auch wird dem Bohnenkraut eine appetitanregende Wirkung nachgesagt. Anregend und belebend soll das Kraut wirken und dabei noch Husten lindern.

Bohnenkraut aus wissenschaftlicher Sicht

Bohnenkraut getrocknet

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Bohnenkraut gehört nicht zu den offiziell anerkannten Heilpflanzen. Dennoch haben Wissenschaftler aus dem französischen Montpellier  in ihrer Studie „Plantes medicinales et Phytotherapie“ genauer untersucht. Dabei stand die Verwendung von Bohnenkraut-Essenz zur Bakterien- und Pilzbekämpfung im Fokus. Im Vergleich zu Rosmarin, Thymian und Lavendel konnte das Bohnenkraut bestehen, denn es ist diesen als Bakterienbekämpfer bei Weitem überlegen. Thymian weist im Vergleich zu Bohnenkraut nur die halbe bis ein-Achtel der Wirkung auf.

Auch der entzündungshemmende Effekt des Bohnenkrauts sowie der positive Einsatz bei Blähungen und Magenverstimmung wird immer wieder erwähnt. In einer Studie von Roberta Piccaglia und Kollegen werden die antibakterielle und antioxidative Eigenschaften von mediterranen Pflanzen, darunter auch Bohnenkraut, erläutert. Der hohe Anteil an Carvacrol und Thymol sei demnach dafür verantwortlich, dass das Wachstum verglichener Organismen gehemmt werden konnte.

Brisanz erhält die Auszeichnung der antibakteriellen Wirkung des Bohnenkrauts mit Blick auf die Bekämpfung von Krankenhauskeimen. Bereits seit den 1960er Jahren wird nachgewiesen: Ätherische Öle wirken sich positiv und vor allem antibakteriell auf die Raumluft aus.

„Eine Schweizer Untersuchung („Reinhaltung der Innenraumluft und Hygienisierung von Lüftungsanlagen mit ätherischen Ölen“) erbrachte das Ergebnis, dass die Einspeisung ätherischer Öle (in diesem Fall Bohnenkraut) in Lüftungsanlagen nachweislich antibakteriell und damit reinigend wirkt“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Verwendung von Bohnenkraut

Bohnenkraut gehört in die Familie der Kräuter. Wichtig für die meisten Produkte dieser Familie sind eine dunkle und kühle Lagerung. Die vielseitigen Produktzustände ermöglichen vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Es wird in diesen Verarbeitungszuständen angeboten:

  • frisch,
  • getrocknet,
  • gerebelt,
  • gemahlen.

Ist Bohnenkraut frisch, dann ist es idealerweise verschlossen und gekühlt. Empfehlenswert ist der Verzehr innerhalb weniger Tage. Wer Bohnenkraut in gerebelter, getrockneter oder gemahlener Form kauft,  sollte es luftdicht verschlossen und trocken lagern. Es eignet sich als Gewürz für die tägliche Küche und ist über Monate haltbar.

Bohnenkraut als Würzmittel in der Küche

Der wohl bekannteste Verwendungszweck ist das Würzen von Bohnen mit Bohnenkraut. Doch auch andere Hülsenfrüchte sowie Gerichte mit Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Essiggemüse und Fleisch lassen sich mit Bohnenkraut passend würzen. Besonders häufig wird es zu Lamm, Ragouts, Schwein, Kaninchen und Fisch gereicht. Auch den Geschmack des Aals verfeinert das Kraut, woher auch der Spitzname „Aalkraut“ rührt. Daneben gilt das Würzen von Biskuitteig mit Bohnenkraut als Geheimtipp, um dem Teig eine interessante Geschmacksnote zu verleihen.

Bohnenkraut erzeugt eine milde Schärfe

Auch in Kombination mit anderen Kräutern macht sich Bohnenkraut sehr gut. Mit Dill, Basilikum, Petersilie und Estragon harmoniert das Krautgewächs ausgezeichnet. Aber auch mit Knoblauch, Suppengemüse und Zwiebeln ist es schmackhaft. Als Faustregel für das Würzen mit Bohnenkraut gilt: Ein Viertel Teelöffel Bohnenkraut reicht pro Person aus. Oft wird es als Ersatz für schwarzen Pfeffer verwendet, was einmal mehr unterstreicht, wofür das Bohnenkraut bekannt ist, nämlich für seine Schärfe.

In der deutschen, französischen oder Schweizer Küche werden mit Bohnenkraut insbesondere Ackerbohnen gewürzt und das hat auch einen Grund: Das Bohnenkraut verstärkt dabei den Geschmack der Bohne. Die Zweige des Bohnenkrauts können sowohl in getrockneter als auch in frischer Form zum Essen zugegeben werden. Koch-Profis raten: Nach dem Mitkochen das Kraut unbedingt entfernen, denn Bohnenkraut gibt dem Essen eine sehr intensive Würznote. Während es beim Kochen keine Rolle spielt, ob getrocknetes oder frisches Bohnenkraut verwendet wird, ist bei Rohkostzubereitungen frisches Bohnenkraut besser. Dies kann dann der Vinaigrette zugefügt werden.

Bohnenkraut als Heilmittel

Die ätherischen Öle, konkret Cymol, Thymol und Carvacrol unterstützen auch die Verdauung und wirken sich positiv auf die Funktionen der Galle und der Leber aus.

Hierfür lässt sich aus getrockneten oder frischen Zweigen ein Tee aus Bohnenkraut kochen, der gegen Krämpfe hilft und Durchfall bekämpft. Und wird mit dem kalten Tee gegurgelt, lindert das einen Hustenreiz. Selbst für die Behandlung von Hautunreinheiten, -entzündungen und Insektenstichen kann das Kraut verwendet werden. Dabei  wird das Gesicht über ein Dampfbad gehalten, was die Produktion von Talg ankurbelt und der Haut hilft sich zu regenerieren.

Die heilsamen Effekte von Bohnenkraut haben bereits das Interesse der Medizin geweckt. Zwar wird sie offiziell nicht als Heilmittel verwendet, doch konnte sowohl die antibakterielle Wirkung als auch die Linderung von Magenbeschwerden und Blähungen in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden.

Bohnenkraut fungiert immer häufiger auch als  (nicht anerkanntes aber effektives) Heilmittel bei diesen Beschwerden:

  • Erektionsstörungen, Störungen der Libido
  • Husten,
  • Insektenstichen,
  • Krämpfen, Durchfall,
  • Magen-Darm-Beschwerden,
  • Nervenleiden,
  • Rheuma und Gicht,
  • Stoffwechselbeschwerden,
  • unreiner Haut.

Anbau von Bohnenkraut

Bohnenkraut wird auf Feldern und in Gärten angebaut. Kurz vor der Haupt-Blütezeit, die in der Regel von Juli bis Oktober ist, ist das Aroma am stärksten ausgeprägt. Wer kurz vor der Blütezeit erntet, kann das Bohnenkraut sofort verwenden, muss dies aber nicht tun, denn selbst wenn Bohnenkraut getrocknet und anschließend gerebelt oder gemahlen wird, schmälert das nicht die Würzkraft.

Beim Trocknen gilt: Die Stängel müssen vor der Blütezeit etwas über dem Boden abgeschnitten werden. Anschließend werden diese zu einem kleinen Kräutersträußchen zusammengebunden und aufgehängt. Wie für alle Kräuter gilt auch hier: Der Ort, an dem die Kräuter getrocknet werden, muss dunkel und trocken sein. Sind sie fertig getrocknet, können die Blätter leicht von den Stängeln genommen werden. Dosen oder Gläser, die gut schließen, machen das getrocknete Kraut über Monate hinweg haltbar.

Standortbedingungen für das Bohnenkraut

Damit das Bohnenkraut auch gut gedeiht, braucht es einen typisch mediterranen Standort auf einem kalkhaltigen, lockeren, warmen und nährstoffreichen Boden. Bohnenkraut stammt aus der Mittelmeerregion und ist daher recht frostempfindlich. Ist der Boden dicht oder lehmhaltig, müssen Zeolith, Bims oder Quarzsand zugegeben werden. Gedüngt wird Bohnenkraut einmal im Frühjahr. Gegossen wird es sparsam, denn zu nasser Boden lässt die Wurzeln faulen.

Grundsätzlich benötigt sich das Bohnenkraut einen hellen Standort im Garten. Wer Bohnenkraut-Samen sät, muss diese nur leicht auf der Anzuchterde andrücken. Idealerweise wird diese in einen kleinen Topf gegeben, der ab April auf der Fensterbank positioniert werden kann. Grundsätzlich kann das Bohnenkraut nämlich sowohl im Außenbereich als auch in Pflanztrögen oder Blumenkästen angebaut werden. Überwintert wird das Bohnenkraut im Topf, am besten im Wintergarten oder im Treppenhaus.

Wer das Bohnenkraut gleich im Garten aussäen möchte, sollte bis nach den Eisheiligen abwarten, die vielerorts im Mai noch einmal Frost bringen und den Samen nachhaltig beschädigen können. Wer Bohnenkraut ins Gartenbeet pflanzen möchte, sollte nicht vor Ende Mai aussäen. Wer bereits erfolgreich Winterbohnenkraut angebaut hat, kann die Pflanzen am Wurzelballen teilen.  Das Winterbohnenkraut trägt ganzjährig grüne Blätter und sollte im Frühjahr zurückgeschnitten werden.

Hinweis:
bohnenkraut.eu

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